Der Name Amalia stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet tapfer und tüchtig.
Die Amalia Film GmbH wurde 2009 von Cornel Schäfer im Anschluss an sein Produktionsstudium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München gegründet. Als junge Produktionsfirma hat Amalia Film den Anspruch, unterhaltsame Fernseh- und Kinofilme für ein breites Publikum zu produzieren.
Durch zahlreiche Filmproduktionen während des Studiums verfügen wir über ausgezeichnete Kontakte zu aktuellen und ehemaligen Studenten fast aller deutschen Filmhochschulen. Somit haben wir einen umfassenden Überblick und Zugriff auf talentierte Nachwuchsregisseure und -autoren. Dennoch streben wir eine gesunde Mischung aus jungen Talenten und alten Hasen auf allen Ebenen der Filmproduktion an.
Cornel erblickte im schönen Rheinland das Licht der Welt. Nachdem seine Jugend dank der spärlichen Hausantenne von lediglich fünf Programmen (davon Sat.1 nur bei gutem Wetter) geprägt wurde, entwickelte sich in den folgenden Jahren ein immenser Nachholbedarf. Dieser wurde später mit exzessivem Video- und DVD- Konsum befriedigt und gegenüber den besorgten Eltern mit dem Berufswunsch „Filmproduzent“ gerechtfertigt. Gegen soviel Arbeitseifer konnte schließlich niemand etwas sagen!
Mit Brad Pitt gings los, kein Quadratzentimeter Tapete war mehr zu sehen. Die darauffolgenden Poster von Johnny Depp, welche das Zimmer zierten, waren damals beschämender als heute (Mit Tom Cruise hingegen ist es leider immer noch peinlich). In all der Schmach der Clique war „Legenden der Leidenschaft“ zwar schlicht, aber ergreifend, und damit elementar in meinem frühen Erwachsen-werden.
Aufgewachsen in Trier, der Stadt am äußertsten Rand der Republik, die an bekannten Persönlichkeiten das bizarre Conjunto von Guildo Horn, Karl Marx und Kaiser Constantin hervorbrachte.
Meine Karriere als Medienunternehmer begann streng genommen im Alter von zehn, als ich mit Freund Paul die „SteinFrei Zeitung“ herausbrachte, die auf Papas Kopierer vervielfältigt wurde, um dann im Bekanntenkreis gegen Sofortkasse vermarktet zu werden.
Der Zugang zum Kabelfernsehen musste bei mir mindestens genauso hart erarbeitet werden wie bei Cornel, da während der Kindheit & Jugend die genehmigten Fernseheinheiten sehr überschaubar waren. Doch es gab im Hause Freising eine Tradition: Wer in der Schule freiwillig Latein lernte, durfte sich etwas wünschen. Und während meine älteste Schwester ihre Lateinstunden dagegen eintauschte, beim Essen mit beiden Füßen auf dem Stuhl sitzen zu dürfen, war bei mir der Deal von vornherein klar: Lateinstunden gegen Kabelanschluss.
Nachdem ich mir eingestehen musste, dass man auf einige der 32 Programme doch verzichten kann, kam die Zeit der Videoabende mit Freund Moritz. Gesehen wurde praktisch alles: von Batman bis Blue Velvet, von Kubrick bis Kusturica.
Nach dem Abitur ging es dann erstmal an einen Ort, welcher der Medienwelt kaum ferner sein konnte: Meinen Ersatz-Zivildienst verbrachte ich in einem bolivianischen Bergdorf, in dem auf 500 Einwohner zwei Fernseher kamen. Vom 11. September erfuhr ich erst drei Tage später.
Das Berufsziel Filmproduktion war schon damals vorhanden, wenn es auch über den Umweg eines BWL Grundstudiums lief. Die Semesterferien wurden ausnahmslos für Film-Praktika und eigene Filmprojekte genutzt, so dass nach einem halbjährigen Praktikum bei „Claussen & Wöbke“ der Weg an die Filmhochschule die logische Konsquenz war.
Und wenn es nach vier Jahren Filmhochschule manchmal immer noch genau so unergründlich scheint, was einen guten Film ausmacht, so ist es im Prinzip doch ganz simpel: er muss bewegen oder Spass machen – am besten beides. Und genau das möchte ich mit Amalia Film umsetzen.